top of page
IMG_20221120_020807.jpg

Mein Märchenbuch

Einblicke in meine innere Märchenlandschaft

Das Geschichtenerzählen und Geschichtenlauschen ist nicht durch Zufall schon immer ein großer Teil meines Lebens und seit langem ein großer Teil meiner Arbeit. Geschichten sind mein Spezialgebiet bei den Reisen durch die Ich-Welten.

Melissa braucht keine Märchen und kein Storytelling. Sie, als Hund bewegt sich auch ohne Worte auf guten Pfaden durch die Wildnis des Bewusstseins. Und wortlose Sprache ist ganuso Teil unserer DNA. Doch für uns Menschen sind bildreiche Worte; Geschichten so artgerecht wie ein Lagerfeuer und ebenso wärmend, verbindend, erhellend und lehrreich.

Nach einer Rückkehr von meinen Reisen durch die Gefühlslandschaft; nach einem aufregendem Abendteuer mit der ein oder anderen Muse; bei jeder Rückkehr in die Gedankengebäude meiner Heimat, schreibe ich auf was ich erlebt habe.

Hier findest du jene Märchen, Gedichte & Textauszüge, die von dem inneren Wesen sprechen, dem ich täglich zuhören darf. Ich - das Wesen - hofft dich zu inspirieren. Viel Spaß!

IMG_20220326_083307_edited.jpg

Ichwelt

Und so wart ich einst geboren in eine Welt sie nannte sich ich

doch als dies Bewusstsein dafür einsetzte begriff ich noch nicht

Ja gewiss alles war voll von Begriffen, Worten, Sätzen und sogar Fragen

Doch welche Räder sollten mich durch diese Ichwildnis fahren

So ließ ich den Waagen stehen und ging zu Fuß

Es gab noch keine Wege, also ging ich durch den Gefühlsfluss

Selten ließ ich mich treiben, meist ging ich gegen den Strom

Die Mühe war groß und klein war der Lohn

Diese Ichwelt schien mir unverständlich und ungerecht

"Gefühle von Un kommen stets im Paar", sagte mir Herr Breitmaulhecht

Da ließ ich mich einmal bis zur Küste treiben

Zündete am Strand ein Feuer um meine Füße warm zu reiben

Ich zeichnete Linien, wie Wege und Formen wie Bilder in den Sand

Sinnte meinem Ich nach, mit Inution und Verstand

Da kam sie, Maluma die alte Hexe und setzte sich in meine Spiralen und Kreise

"Lass mich dir ein Märchen erzäheln, vom Ich des Menschen und deiner Reise.

Mit Bildern aus Worten und Worten wie Licht

Ja, ohne moralisches Ende nur ein ewiges 'ich liebe dich & mich'"

09 Wildnispädagogik-001.jpg

Erfahrungsbericht

Das erwachsene Kind

"Ich kann nicht einfach so weiter machen!", sagte ich zu meiner besten Freundin. "Es kommt mir so würdelos vor, ich liebe dieses Kind und jetzt verschwindet es einfach aus meinem Leben!"

"Du musst auch nicht einfach so weiter machen. Was willst du denn tun?", fragte sie mich.

"Ich brauche Zeit für mich! Ich muss jetzt einfach mal allein sein irgendwo in der Wildnis! Aber wo?"

Da blitzte in meinem Bewusstsein ein Bild auf. Eine Eingebeung, eine Erinnerung aus Kindertagen; wie meine Mutter und ich auf einem Frauencampingplatz irgendwo im Nirgendwo ein kleines Bungalow bezogen hatten, um von dort aus jeden Tag in den Wald zu ziehen und Rehe zu suchen. Denn nichts hatte ich dringender sehen wollen als freie, wilde Rehe. Doch wir hatten nicht eines gesehen, nicht im Morgengrauen, nicht in der Dämmerung. Stattdessen hatte mich nachts ein wüttender Löwe durch meine Träume gejagt.

"Ich weiß wo ich hin will!", sagte ich zu meiner Freundin und sah sie und Melissa an.

Wie aus dem Nichts viel mir der Name des Campingplatzes wieder ein und nicht nur fand ich ihn sofort bei meiner Internetrecherche, auch war er quasi um die Ecke; ein Stück unter Potsdam. "Komm vorbei" war die knappe Antwort - von einer Lisa - auf meine Mail-Anfrage, ob ich übermorgen kommen könne.

Ich packte also am nächsten Tag meine Sachen. Mein Exfreund kam zu besuch und drückte mir ein Buch in die Hand "Schamanische Weißheit für ein glückliches Leben, 21 kleine Zeremonien für den Alltag". Ich packte es mit ein.

Eine Nacht schief ich noch zuhause; neben meinem Exfreund lag ich im Bett und fragte mich was mich erwarten würde. Ich starrte gegen die Decke meiner zivilisierten Behausung und fühlte mich wie immer, abgeschnitten von meiner ureigenen Natur, entwurzelt beladen mit Weltschmerz und Sehnsucht ohne Ende.

 

Am nächsten Morgen brachte mein Ex mich zur Bahnstation und hilt mich, als ich weinte und sagte: "Ich habe solche Angst!"

Ich ließ viele komplizierte und düsterte Angelegenheiten hinter mir, als ich ein Stück mit der Bahn, ein Stück mit dem Fahrrad zu dem Campingplatz fuhr. Melissa trapte neben mir her, nicht halb so verbissen wie ich, doch behaarlich und tapfer, wie immer.

Nach dem ich endlich die erste Pause mitten im Wald gemacht, mir und Melissa Wasser gegeben hatte und began mein Rad durch tiefe Matschpfützen zu schieben, kreuzte eine ganze Rehherde unseren Weg.

Der Platz war kleiner geworden seit ich das letzte mal da gewesen war und grüner. Bäume und Busche wuchsen ausladent in die Wege. Doch die Bungalows waren noch wie damals und in aller Ruhe bezohg ich Haus 7. Melissa bezog vor allem die Terasse und meldete nun jeden Mensch oder Hund der vorbei kam, mit einem Bellen bei mir an. Doch es kam nicht viel vorbei, dass sich zu melden lohnte. Es war menschenleer auf dem Platz und das WLAN war tot.

Ich ass wenig und weinte jeden Morgen. Doch ich sammelte Pilze, briet sie in der Pfanne und genoss jeden Bissen. Ich umarmte mich beim wachwerden und wickelte mich in eine Decke für den ersten Spaziergang des Tages. Ich ging ihn immer Barfuß auf Septembererde unter Septembersonne, mit dem Schamanenbuch in der Hand.

Ich suchte einen Ort im Wald, schlug es auf, las und weinte wieder, ob der Kraft, Klarheit und Schönheit der Worte wegen, die durch das Buch in mich hinein leuchteten. Worte sind Orte die uns umgeben, in die wir eintauchen und diese Worte hier umarmten mich wie Badewannenwasser und weckten mich wie der Septemberteich auf dem Campingplatz, in den ich nach dem Spaziergang immer sprang. Worte sind auch Schwingung, sie sind wie etwas Strahlungsaktives und diese hier strahlten direkt in meinen Kern. Der Schamane sprach vom Menschsein, von Muttererde und vom heiligem Herz aller Dinge.

Ich tat was er mir empfohl, noch nie war es mir leichter gefallen den Anweißungen eines Lehrers zu folgen; noch nie hatte mich die Erfüllung einer Aufgabe mehr geöffnet und mir meine Begabung gezeigt. Ich wusste nicht wie, doch ich fühlte plötzlich: wahre Hingabe hieß; das Herz herzugeben, um es den Weg finden zu lassen.

Ich sprach also das "Gebet des Herzes", ich denke die meisten Menschen hätten es Selbstgespräch genannt; ich sammelte Steinchen für jedes mal, wenn ich Glück empfand; ich schüttelte mich aus, stampfte wie wild auf den Boden; machte die "schamanische Meditation" und ich sang wie es mir gerade einfiel in lauten Tönen, bis Melissa mit jaulte.

Nach jedem morgendlichem "Heilwanderen" setzte ich im Bungalow die Hafermilch auf den Herd, sprang jauchzend in den kalten Teich und trank dann eine Tasse warmen, bitterten Kakao in Stille und Dankbarkeit.

Eine Wahrheit, ein Wissen offenbarte sich mir in absoluter Klarheit. Es war das Wissen darüber, dass ich liebvoll bin, genau so wie ich bin richtig und genug bin. Und ich tanzte ganz für Melissa & mich allein zu meinen Lieblingsliedern dieser Tage auf einem weitem Feld, nahe eines Jägerhochstandes im Licht eines Sonnenuntergangs. Ich ließ los, ich ließ mich fallen - mein Selbst; kein Selbst mehr und nicht meins.

Am Abend, da ließ ich mich in Ruhe sein. Ich machte Yoga zu den Hörbuch-Worten eines Buddistischen Mönchs; saß am Feuer; schrieb Gedanken mit; schmiedete Visionen aus dem Rohstoff meiner Kindheitsträume und ich kuschlte mit Melissa.

Da ist weite Wärme in meiner Brust, immer!

Das weiß ich nun sicher und der Weg zu ihr wird - auch im Alltag - immer kürzer und begehbarer.

In diesem Urlaub, bei diesem Hexenfest, das ich feierte traf ich jeden Tag wilde Rehe und in der Nacht einen geheimnisvollen Pather, der zunächst sehr hemmungslos und hungrig war. Er verschlang ein Kind und ich fürchtete mich vor ihm, doch dann sprach ich ihn an.

Ich fragte: "Was brauchst du?"

Er sagte: "Die richtige Nahrung!"

Wenn man mich heute fragt: "Fühlst du dich erwachsen?"

Sage ich: "Ja! Denn ich habe mein inneres Kind nach Hause gebarcht auf dieser Reise; in ein freies und sicheres Zuhause, voller Tränen, Lachen, Tanz und Rast. Diese Heimat ist die Natur; die Wildnis und Zivilisation meiner Seele."
 

Inneren Familien - Arbeit

Ich glaube erwachsen sein heißt; ein furchtloses und liebvolles Elternteil

für die Bedürfnise des inneren Kindes zu sein - ja sogar Großeltern für das Kind sein.

Alt und weise sein heißt; ein furchtloses und liebevolles Elternteil

für die inneren Kinder anderer zu sein, mit ihnen zu fühlen, wie sie ihr Leben üben.

Mein inneres Kind hat das Bedürfnis alt und weise zu sein,

es will mit anderen Kindern das Leben mitfühlen.

Also gab ich ihm eine furchtlose Frau zur Mutter und einen liebevollen Mann zum Vater, Ich gab ihm eine Märchenerzählerin als Großmutter

und einen Raumschiffcapitain als Großvater.

Screenshot (206)_edited.jpg

Als ich meine Augen öffnete, blickte ich in die Glut. Im Inneren war alles ruhig. Ich lag in der Mitte des großen Hauses und eine Ahnung von abenteuerlichen Geheimnissen erfüllte mein erwachendes Be- wusstsein, das sich langsam und traumwandlerisch in dem einzigen, großen Raum orientierte.

Die Schlafenden um mich herum gaben Geräusche von sich, nicht lauter, als die tief atmende Glut neben mir. Eine seltene Ruhe erfüllte die Schlafenden. Eine seltene Unruhe war in mir, die mich nicht weiter schlafen ließ.

Wie hypnotisiert starrte ich in die glimmende Holzlandschaft, in deren Mitte der große Zeitstein lag. Sie sah aus wie eine Märchenwelt aus sanftem Feuer und sengender Hitze.

Die Scheite waren nicht mehr wieder zu erkennen, sie waren weiß wie der Mond. Von einem heißen Luftzug getragen, flog die Blüten-blättchen feine Asche hier und da ein wenig in die Höhe. Wabernde Schatten lebten in der Glut, vom orange-gelben Licht erweckt, das aus dem Innersten dieser Glossenwelt strahlte.

So hatte ich das Feuer schon immer am liebsten. Langsam und schau-kelnd dahin glimmend. Es sieht so harmlos aus auf diese Weiße, zum rein legen weich.

6.jpg

[...]

Ich folgte dem Irrlicht weiter, immer leichtfüßiger bis zum Waldrand. Das Licht hielt inne, genaue wie ich. In seinem Schein erhoben sich mächtige alte Bäume, die ich noch nie zuvor gesehen hatte. Ihre dicken Stämme und ausladenden Kronen waren ein prächtiges, offenes Tor und ihre großen Wurzeln waren wie verschlungene Stufen und Brücken, hinüber in eine andere, eine alte und vertraute Welt.

Ich spürte den Regen auf meinen Kopf und meine Schultern klopfen und hörte ihn mit seinen unzähligen Tropfen auf das Blätterdach der Bäume schlagen. Überall war es, das durcheinander Flüstern des Wassers. Sein Flüstern war in Wahrheit ein energetischer, wortloser Gesang, ein Wortlosgesang. Und wenn ich die Augen schloss, so sah ich das ganze Leben in mir und um mich herum in einem warmen, fließendem Bild aus Licht und Schatten, ein Lebendbild.

Die Eindrücke verschmolzen und wirkten auf mich ein, als wendete sich da ein Jemand direkt an mich, mit einer Botschaft, einem Leuchtem, einem Rhythmus der Wunder voll. Formen pulsierten, in ständiger Bewegung und doch eweglich eine einzige, eng verwobenen Gestalt. Ruhe und Rauschen zu gleich, laut und doch ganz still im Inneren. Die Vision schwappte über meine Haut bis in meine Knochen und berührte mein Dasein.

Ich wurde ganz klein während ich wuchs. Meine unendliche Seele, in meinem endlichem Leib erkannte sich wieder, in dem was meine Sinne wahrnahm und mein Körper war nicht länger mein Körper und es gab nur noch eine Seele die alles in einem war.

Ich atmete die vom Irrlicht erfüllte, klare Nachtluft ein und heulte sie wieder aus.

Ich lief in den Wald und mein Stern, das herliche Irrlicht ließ mich immer näher heran kommen. Sein leuchten erhellte den Weg vor meinen Füßen und mit seiner Hilfe kletterte ich auch über die großen Wurzeln, welche mich, in den geheimnisvollen Tiefen des Waldes erwarteten. So weit ging ich hinein, wie ich noch nicht gegangen war. Doch mit dem Irrlicht nah bei mir, fürchtete ich mich nicht und froh auch nicht.

Endlich trennte mich nichts mehr von dem Urgrund meiner Natur, keine Angst, keine Kälte. Endlich war ich wieder vereint mit meinem Ursprung und der Mitte des Daseins.

Aus: Mo & die Irrlichter

Frühlingsgefühle

Kannst du spüren wie dein Herz schlägt,

wenn dein Atem dich wie klares Wasser trägt?

Kannst du wahrnehmen wie es der Zunge schmeckt,

fühlst du dich von deinen Träumen geweckt?

 

Kannst du das Sonnenlicht richen unter deiner Haut,

die Vogelstimmen hören in deinem Kopf

und die Schmetterlinge flattern hören in deinem Bauch?

Siehst du den Frühling, blickst du wirklich tief,

wie das ganze Jahr, dein Leben bisher verlief?

 

Ich bleibe gerne über Stein und Stock bei dir,

erkenne keinen Unterschied zwischen mir!

Über uns das Himmelszelt,

wir liegen in aller Ruhe untem Sternenreich

zwischen Baumkrone & Erdreich, auf Moosen ganz weich.

 

Bist du die Stille in dir, willst du in ihr hausen?

Bist du der Frieden in der Welt?

Und die Grenzen verschwimmen zwischen drinen und draußen!

 

Die Zyklen des Lebens kommen und gehen

und wir leben sie,

können sie fühlen, richen, schmecken, hören und sehen.

Das Universum lebt sich und so lange wir leben

können wir neu anfangen, in dem wir nach leben streben

20180418_115838.jpg

„Warum liebst du die Natur so?“

Ein Interview von Frau Sompa

Mit Katharina Hengstebeck

Schallwellen

FS: Guten Tag Frau Hengstebeck. Ja es ist schön, dass sie die Zeit gefunden habe mit mir dieses Interview zu machen. Ich bin Frau Sompa.

Also, warum gehen sie eigentlich so gerne in die Natur?

 

KH: Das ist einfach der Ort, an dem ich mich am wenigsten allein fühle. Wenn so viel Leben um mich herumschwirrt und rauscht oder in Stille wächst, fühle ich mich so verbunden mit mir selbst und dem aller Heiligsten in mir.

 

FS: Wie gelangten sie denn das aller erste Mal in die Natur?

 

KH: Also ich würde ja schon mal sagen, das ich Natur bin. Ich glaube nicht, dass wir Menschen die Natur je verlassen und sie dann wieder besuchen können. Wir sind Teil der Natur. Ja auch eine Stadt ist letztendlich Natur. Deswegen teile ich lieber in Wildnis und Zivilisation, aber beides ist Natur. Meinen sie also, wann ich das erste Mal in der Wildnis war?

 

FS: Ja mein ich.

 

KH: Das erste Mal an das ich mich erinnere, war als Kind. Ich war mit meiner Familie in den Bergen und bin mitten in der Nacht, während eines Gewitters raus gegangen. Das war ein wirklich wildes Erlebnis. Wobei ich mich als Kind nicht gefürchtet habe, es war einfach nur schön da im Regen zu sein und dem Wasser zu lauschen.

 

FS: Alles klärchen, jetzt kommen wir zu der Naturverdindung zwischen ihnen und ihrem Hund. Erzählen sie bitte wie sie, gemeinsam mit ihrem Hund die Natur spüren.

 

KH: Ich glaube ja an das, was im kleinen Prinzen beschrieben ist. Da wo der Fuchs, dem Prinzen erklärt, was Zähmen bedeutet. Das es was mit der Art und Weiße zu tun hat, wie man sich gegenseitig Zeit widmet und am Ende ist die Zeit die man für einander verloren hat, dass was den anderen so wertvoll mach. Es ist etwas, dass das Herz tief im inneren nie vergessen wird. Und was ist natürlicher als sich mit den Herzen zu verbinden.

 

FS: Frau Hengstebeck, können sie das mit dem Zeit-widmen noch mal etwas genauer beschreiben?

KH: Natürlich gerne, ich meine mit der Art und Weiße, dass es eine Art Zeremoniell geben darf, also sich wiederholende Elemente innerhalb der Beziehungsarbeit, die man miteinander macht. Es sollten schöne Dinge sein, wie regelmäßig Kuscheln, in den Wald gehen, Fellpflege usw. Aber auch die Art und Weiße, wie Melissa und ich das tun, sind wichtig. Nämlich in Ruhe und mit viel Verständnis füreinander.

 

FS: Also ich hätte da eine Frage, kann man in der Natur auch chillen?

 

KH: Was verstehen sie denn unter chillen?

 

FS: Entspannen eben.

 

KH: Ja, ich kann nirgends besser chillen. Allerdings habe ich auch keine Berührungsängste mit Insekten oder Flecken auf der Kleidung. Es tut mir immer ein bisschen weh zu sehen, wenn Menschen sich vor Insekten ekeln oder gruseln. Denn im Grunde sind sie sehr interessante Wesen, bei denen ich schon oft die Erfahrung gemacht habe, dass sie sehr empfänglich auf meine Ausstrahlung reagieren. Und ich fürchte manchmal, dass unser heutiges Insektensterben im weitesten Sinne mit ihrer Unbeliebtheit zusammenhängt.

 

FS: Gehört das mit der Ausstrahlung zur Natur dazu?

 

KB: Ja, mit Ausstrahlung meine ich sowas wie, mein Magnetfeld und die Schwingung, die von mir oder anderem Leben ausgehet. Ich sage immer gerne, alles ist Schwingung und alles ist Natur. Vor allem Mamaerde ist ja für ihr Magnetfeld bekannt und für mich ist alles was auf der Erde ist Natur und soweit ich weiß, haben alle Lebewesen und vielleicht sogar auch die Gegenstände ein Magnetfeld.

 

FS: Alles klar, das mit dem Magnetfeld verstehe ich. Reichen sie mir bitte ihren PC, ich möchte ihn in Natursprache fragen, ob er ein Magnetfeld hat.

Der PC labert ganz schön viel, er hat das Ja ganzschön langlaberich formuliert. Kurz und knapp; Ja.

Lassen sie uns das Interview mit einer Erklärung, was die Natursprache ist, beenden.

KH: Gerne werte Frau Sompa. Ich denke, diese Frage können sie am besten beantworten. Also was ist die Natursprache?

 

FS: Also die Natursprache ist das, was z.B. die Pflanzen bei ihnen auf dem Balkon mit uns labern. Oder Traumfänger hier, oder die Schale da.

 

KH: Also alles, was existiert spricht diese Sprache?

 

FS: Ja, so ist es. Natursprache ist jetzt nicht so wie Deutsch oder Englisch, sondern so wie wenn man in Gedanken mit etwas reden würde und genau das machen wir jetzt mal.

Also die Pflanze hier hat mir ganz viel Bilder geschickt und das wars.

 

KH: Was für Bilder denn?

 

FS: So Bilder von Blumen und von ihren Kumpels, die Pflanze hat mir Bilder geschickt, wie sie sich Blumen vorstellt.

 

KH: WOW, wie haben sie denn von dieser Geheimsprache erfahren und wie haben sie diese dann gelernt?

 

FS: Ich habe von der Natursprache in einem Buch gehört, das heißt „Tippis Welt“. Da hat sich der Alan, der Vater von Tippi gefragt, wie sie bitte schön ohne Worte mit einem Elefanten kommunizieren kann und befreundet sein kann. Und dann habe ich das auch irgendwann einfach mal ausprobiert.

Jetzt zum Abschluss noch ein Naturwitz:

 

Treffen sich zwei Bäume, der eine meint: „Du was hast du eigentlich für Samen?“

Der andere sagt: „Ich habe eben meine Samen und weiß nicht, was ich für ein Baum bin! Hast du ein Klo?“

Sagt der erste Baum: „Ich habe kein Klo, bist du verrückt?!“

Der andere: „Muss eben mal!“

 

KH: Danke für dieses Interview.

 

FS: Alles klar.

(Eine kreative Arbeit, entstanden im Mentoring mit einem Klientenkind)

all-ways in progress...

Katharina Luisa Hengstebeck
Saarmunder Str. 39
14478 Potsdam
0176 / 57635565 - katharinaluisahengstebeck@outlook.de

Impressum

Finanzamt Potsdam
Steuernummer: 046/230/03391
Steuer ID: 45 697 831 726

bottom of page